21. Oktober
Das war gestern. Da ging alles ganz fix. Allgemeine Informationen durchgelesen. Profil aktualisiert und schnell den Blog erstellt. Noch drei Wahrheiten und eine Lüge über mich “verbreitet”. Die der anderen schaue ich morgen an.
22. Oktober
Habe bei den anderen Kursteilnehmern reingeschaut, also bei ihren Wahrheiten und Lügen, und dann noch ihre Blogs besucht. Freue mich auf die Freischaltung des ersten Moduls. Da ich aber vom 23. bis 26.10 auf einer IB-Schulung in Los Angeles bin, werde ich erst ein paar Tage verspätet loslegen können.
04. November
Etwas verspätet wieder hier. Die IB-Schulung war klasse, aber recht intensiv. Anschliessend dann noch die schulinterne Umsetzung und der Austausch mit Kollegen zwecks Verbreitung des Gelernten. Dann der grosse Feiertag “Día de los Muertos”. Jetzt bin ich aber wieder da.
Zur Portfoliomethode: Das kenne ich aus dem Projektunterricht in der Schweiz und wir praktizieren hier so etwas zur Vorbereitung auf die DSD-Prüfungen und für die verschiedenen im IB relvanten Textsorten. Die Schüler sammeln das Schuljahr über ihre schriftlichen Arbeiten, die teilweise von ihren Mitlernenden oder von einer Lehrkraft (oder beiden) nach einem Parameterraster korrigiert werden. Aufgehoben werden nicht nur diese korrigierten schriftlichen Arbeiten, sondern auch die entsprechenden schriftlichen Reflexionen, in denen sich die Lernenden klare Ziele zur Verbesserung ihrer Kompetenzen stecken. Ende Schuljahr haben die Lernenden so einen guten Überblick über den erreichten Lernfortschritt. Die Mappen (Portfolios) bleiben in der Schule, so geht nichts verloren.
So, jetzt steht zum Deutschpop-Festival: Ich werde hier im Blog eine Seite zur Gruppe Element of Crime erstellen. Bin dann mal gespannt, wie die Zusammenarbeit in der Gruppe läuft.
16. November
Oh weia. Das hat aber gedauert, bis ich auf unseren Gruppenblog konnte. Letzten Endes hat es an einer falschen E-Mail-Adresse gelegen, unter der ich als Administrator angemeldet worden bin. Nu ja, jetzt klappt’s. Hab schon ein bisschen was gemacht. Der Rest folgt dann hoffentlich morgen.
25. November
Das mit dem Gruppenblog hat gut geklappt. Ja ja, so langsam werden wir Experten. Wie’s der Kurs schon sagt!
Über’s Wochenende fahre ich erstmal auf die Buchmesse nach Guadalajara. Wenn ich zurück bin, werde ich mich um die digitalen Arbeitsblätter kümmern. Dafür werde ich gleich mal eine Seite hier im Blog erstellen.
07. Dezember
Mittlerweile habe ich auch mein digitalisiertes Arbeitsblatt erstellt. So langsam geht mir alles Technische in Sachen Blogs gut von der Hand, was sicherlich mit meiner Arbeit mit Blogs im Unterricht an unserer Schule zusammenhängt. Habe mir auch die Arbeiten meiner Mitlernenden angeschaut und entsprechende Kommentare hinterlassen.
Jetzt geht es aber ans Modul 2. Da bin ich mal gespannt auf’s Podcasting. Das wär dann mal wieder was neues für mich.
13. Dezember
Habe mich in dieser Woche in aller Ruhe der ersten Aufgabe des Moduls Zwei gewidmet. Da ich ja an einer Schweizer Schule arbeite, habe ich mich neben den deutschen Medien vor allem auf die Schweizer Medien konzentriert. Interessant – weil oft kontrovers – ist das Wochenmagazin Die Weltwoche. Ein Thema, welches in der Schweiz derzeit heiss diskutiert wird, ist das per Volksentscheid durchgesetzte Minarettverbot. Zu diesem Thema finden sich dort auch einige sehr interessante Audio- und Videodateien. Bei der Verwendung im Unterricht nervte aber die langsame Verbindung. Schade, ich denke daher, dass ich in Zukunft eher Hausaufgaben zum Hörverständnis mit solchen Links geben werde.
Die verschiedenen Angebote der Deutschen Welle finde ich richtig super. Da hab ich mir auch was fürs nächste Schulhalbjahr vorgenommen! Ausserdem habe ich en passant gelernt, was Podcasting ist.
Ja, und nun noch zu den Internet-Radios: Wenn erstmal alles installiert ist, was man so braucht, dann ist das schon schön. Aber ehrlich gesagt ist Radiohören nicht so mein Ding. Auch für den Unterrichtseinsatz finde ich es etwas mühsam.
17. Dezember
Das Thema Minarettverbot in der Schweiz: Das ist nun auch Topthema bei der Deutschen Welle: http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4990544,00.html. Deswegen habe ich es als Thema für den Unterrichtsvorschlag der 2. Aufgabe gewählt: http://lernen1.goethe.de/moodle/mod/forum/discuss.php?d=42145#p126652
Filme: Da habe ich tolles didaktisches Material gefunden. Super Angebot auf http://filmrucksack.supsi.ch/frs/show_list.php und http://www.irishfilm.ie/educ/downloads.asp?PageID=85. Da freu ich mich direkt darauf, meinen Lieblings-schul-film Absolute Giganten mal wieder im Unterricht einzusetzen. Ich habe mich dann im Forum auch ein wenig über Filme im Deutschunterricht und über die methodischen Aspekte zu diesem Thema ausgetauscht. Interessant! Werde in Zukunft mit meinen Schülern öfter mal ein Filmchen sehen, aber eben nicht nur ein Filmchen sehen sondern das ganze didaktisch gut durchdacht angehen. Den Schülern macht´s bestimmt Spass.
Damit hätte ich nun ausser dem Modul 1 auch die Einheiten 1 und 2 des Moduls 2 erledigt. Ich werde jetzt erstmal zwei Wochen mit meiner Familie in Urlaub fahren – ohne PC und ohne Internet! Das Thema Podcasting (3. Einheit) und das auf seine Freischaltung wartende Modul 3 werden dann halt erst nach meiner Rückkehr erledigt!
Bei dieser Gelegenheit allen Besuchern (insbesondere meiner Webtutorin Mirjam): FROHE FESTTAGE !!!
09. Januar
So, da bin ich wieder. Zurück aus dem Urlaub seit dem 04.01. habe ich mich ein wenig mit dem ausstehenden Thema des Podcastings befasst, zugegebenermassen ein Thema, mit dem ich nicht besonders warm werde. Nun ja, die Aufgaben dazu mach ich natürlich noch. Habe aber gestern von unserer Webtutorin Mirjam die Anweisung erhalten erst mal in Sachen Modul 3 aktiv zu werden, da alle Teilnehmer synchron am Moodle arbeiten müssen. Das wird jetzt also vorgezogen!
Zudem habe ich noch einige Lücken in diesem LTB gefüllt (wie “Über meine Wenigkeit”), bin noch mal über alle meine Blogs gegangen und habe hier und da Sachen aktualisiert.
20. Januar
Ich war nun recht aktiv in Sachen Moodle und muss sagen, dass ich da einiges gelernt habe. Es ist im Prinzip wie mit den Blogs. Am Anfang stand ich davor und staunte, und konnte mir nicht vorstellen, so was mal selber machen zu können. Aber dank der grossartigen didaktischen Konzeption des MMF-Kurses lernt man es dann doch erstaunlich schnell. Nicht dass ich jetzt behaupten möchte ein Moodle-Crack zu sein, aber ich blicke nun so langsam durch. Dann lernt man natürlich auch viel durchs Rumprobieren. Wirklich tolle Sache. Um in Sachen Moodle wirklich kompetent genug zu sein um einen eigenen Online-Kurs auf die Beine zu stellen, glaube ich jedoch, dass es noch eines eigenen Moodle-Kurses benötigt.
Toll fand ich die Zusammenarbeit im Forum, obwohl ich da ja am Anfang etwas skeptisch war.
Ohne dass ich jetzt in den Verdacht des Minimalismus geraten möchte, denke ich, dass ich meinen Beitrag zum Modul 3 geleistet habe. Ich werde sicherlich noch einiges im Moodle ausprobieren, aber nicht noch eine andere Übung hochladen. Es wird für mich auch langsam Zeit, die ausstehende Podcasting-Arbeit zu erledigen. Also, für den Rest der Woche werde ich mich dorthin orientieren.
14. bis 18. Februar:
Meine (etwas verspätete) Arbeit zum Thema Podcasting (Modul 2, Aufgaben 5 – 9)
- Aufgabe 5: Podcasts kennenlernen
Aha, darum geht’s:
Dann hab’ ich mich erst mal bei Reinhard Donath umgeschaut, dann iTunes runtergeladen und installiert und auch noch Audacity und den MP3-Umwandler besorgt. Damit wäre die technische Grundlage wohl vorhanden.
Weitergeholfen haben mir auch Irinis Notizen im Forum. Danke!
Passives und aktives Podcasting und dessen Einsatz im Unterricht ist eine wirklich interessante Bereicherung.
Früher hat man das mit Kassetten gemacht und das war immer eine elende Wurschtelei. Jetzt geht das alles per Mausklick.
- Aufgabe 6: Podcast zu einem aktuellen Thema vorbereiten
Ich habe da etwas für meine fortgeschrittenen Schüler ausgesucht. Die haben gerade das Deutsche Sprachdiplom C1 abgelegt.
Das Thema “Minarettverbot in der Schweiz” bietet sich auf Grund seiner Kontroversität gut an.
Dazu habe ich folgende interessante Podcasts gefunden:
http://www.podcast.de/episode/1428149/Interview_zum_Minarettverbot_in_der_Schweiz
Interessante Lektüren zum Thema gibt’s hier:
Ablaufen könnte das ganze so:
Eine dieser Hördateien dient als Einstieg ins Thema.
Anschliessend nehmen die KTN ihre eigene Meinung als Podcast auf.
Die KTN hören sich dann die Meinungen der Mitlernenden an und kommentieren diese schriftlich.
Auf diese Weise werden die Fertigkeiten Hören, Sprechen und Schreiben trainiert.
- Aufgabe 7: Eigenes Podcast-Unterrichtsprojekt
Hier gibt’s das!
- Aufgabe 8: Ideenaustausch zum Unterrichtseinsatz
Na, besonders viel ist da ja nicht los auf der Diskussionsplattform. Irini hat jedenfalls tolle Ideen! Und auch ich habe Feuer gefangen ob der sich eröffnenden Möglichkeiten. Und da habe ich direkt folgenden Beitrag auf dem Forum veröffentlicht:
“Ich war ja sehr skeptisch in Sachen Podcasts. Deswegen habe ich diesen Teil des Moduls 2 auch so lange vor mir hergeschoben. Je näher ich mich aber damit befasse, umso mehr muss ich feststellen, was für ein tolles Tool das für den Unterricht ist, da es eben nicht nur eine modernere Form von Übungen zum Hörverständnis ist, sondern auch zum Produzieren eigener selbst gesprochener Tondateien einlädt. Mit Shoutcast kann man sogar richtig Radio machen! Und Irini hat da gerade ein komplettes Unterrichtsszenario zu entworfen. Und plötzlich hebt sich auch der Nebel vor meinen Augen und ich beginne tolle Perspektiven für den Unterrichtseinsatz zu sehen. Jetzt nur nicht hinter Lehrplänen, Zeitvorgaben, fehlender Unterrichtszeit und mangelnder Infrastruktur verstecken! Nicht: “Schön wär das schon, aber leider ….” sagen. Einfach ran an den Speck! Ich freu mich drauf!”
- Aufgabe 9: Podcast-Unterrichtsprojekt eines anderen KTN bearbeiten
Da bin ich mal wieder in die Rolle des Schülers geschlüpft und Spass hat’s gemacht: Ich habe mir das Podcasting-Unterrichtsprojekt von Regina Baumann, Gabriella Ghislieri und Silke Holstein zum Thema “Rezepte” vorgenommen. Da ich gerne koche und noch lieber esse, lag die Wahl nahe. Ich bin den Anweisungen gewissenhaft gefolgt und habe anschliessend mein (überaus positives) Feedback zu diesem Projekt mit Audacity aufgenommen und als MP3-Datei in den entsprechenden MMF3-Kursraum gestellt.
Mein Kommentar aus dem Evaluationsforum zu den Gruppenarbeiten aus Modul 3
Da meine Gruppe sich mit dem Klimawandel beschäftigt hat, war ich nun ganz besonders an den Gruppen interessiert, die das Thema der deutschen Literaturnobelpreisträger bearbeitet haben.
Interessant fand ich die verschiedenen Ansätze, mit denen die Gruppen sich dem Thema genähert haben.
Die Gruppen 1, 3 und 4 beginnen mit einer Einheit zum Nobelpreis.
Gruppe 1 präsentiert uns daraufhin sieben “Nobelisten”, wobei ich davon ausgehe, das die Auswahl auf persönlichen Vorlieben beruht, sonst könnte ich mir wirklich nicht erklären, warum gerade die Preisträgerin von 2009 fehlt. Da hätte man doch lieber auf die Jelinek verzichten können, was auch als rein persönliche Aussage zu werten ist.
Gruppe 3 stellt uns sogar zehn Autoren vor, während sich Gruppe 4 ganz der Preisträgerin von 2009, Herta Müller, widmet.
Besonders gefallen hat mir der Ansatz von Gruppe 7, da hier der Fokus mehr auf den Werken als auf den Autoren lag.
Da ich selber Deutsche Literatur im DaF-Kontext unterrichte, habe ich mich mit viel Interesse durch die Aufgaben durchgeklickt und finde, dass die Arbeiten aller vier Gruppen wirklich gelungen sind, vor allem wenn man bedenkt, in welch kurzer Zeit diese Moodle-Kurse entstanden sind. Ich würde nicht zögern sie in meinem Unterricht einzusetzen. Beeindruckend ist die Varietät der Aufgaben; da sollte es keinem Schüler langweilig werden!
Mein Kommentar aus dem Abschlussforum
Nach drei Semestern MMF weiss ich, dass ich einen Haufen dazugelernt habe. Viele Begriffe, wie Moodle, Blogs, Podcasts, Webquest, RSS-Feeds, usw., kannte ich nur vom Hörensagen. Ich wusste eigentlich nur, dass sie irgendwas mit Computern und neuen Formen der Kommunikation zu tun haben. Jetzt aber weiss ich nicht nur, worum es sich da handelt, ich kann es auch anwenden und vor allem zielgerichtet im Unterricht einsetzen. Das ist also ein ganz grosser Schritt nach vorne gewesen. Und irgendwie ging das so ganz von selbst, peu à peu ging mir ein Licht nach dem anderen auf, was man wohl vor allem der ausgezeichneten Didaktisierung des Kurses zuschreiben kann.
Fertig mit dem Lernen bin ich in dem Bereich zwar noch nicht, aber gut gerüstet für eine intensivere Auseinandersetzung mit den ständig expandierenden Möglichkeiten der neuen Medien!
Besten Dank ans MMF-Team, insbesonders meiner Tutorin
Felix
